Von Julia & Matthias

PORT BARTON – Konkurrenz für El Nido?

Von Cebu aus sind wir nach Puerto Princesa auf der Insel Palawan geflogen. Von dort ging es direkt mit dem Minivan weiter nach Port Barton (550 Pesos / Person).

Die 4 stündige Fahrt begann mit einem Drive Inn Stopp bei Jollybees und später wurden mitten in der Pampa kleine Kücken eingeladen und mit nach Port Barton genommen. Nicht nur wir wollten also nach Port Barton…

Klein aber Oho?

Port Barton besteht grob gesagt aus 2 Parallelstraßen(Rizal St & Bonifacio St), einem Strand und Backpackern, die dem quirligen Leben Asiens für einen Moment entfliehen.

Port Barton ist ein kleines verschlafenes Fischerdorf, in dem man nach 2 Tagen über die Hälfte der Leute kennt und sich schnell wie zu Hause fühlt.

Wir haben 2 Nächte im „White Hauz Inn“ verbracht und danach 2 Nächte im „TIU Homestay“.

Da wir kurz nach Weihnachten ankamen, waren die Unterkünfte mau und meistens ausgebucht, sodass wir umziehen mussten. Was aber nicht weiter schlimm war, denn mit dem Rucksack sind wir ja flexibel. Wir können beide Unterkünfte empfehlen.

Jeepneys in Port Barton, Philippinen

Wenn ihr zu einer weniger beliebten Reisezeit unterwegs seid oder im Voraus bucht, könnt ihr sicherlich eine Cottage oder ein Zimmer direkt am Strand ergattern 😉

Matthias und ich haben uns – wiedermal – einen Roller gemietet und sind los gedüst. Denn obwohl der Strand in Port Barton auch wunderschön ist, wollten wir mehr sehen.

Achtung, Kokosnüsse!

Die „Coconut Farm“ war unser erster Stopp. Wir haben hier eher zufällig gehalten und erst später mitbekommen, wo wir da eigentlich rumlagen. Hierfür folgst du einfach den Schildern in Richtung White Beach und nach etwa 10 Minuten mit dem Roller solltest du direkt an diesem Strand vorbei kommen.

Wir waren die einzigen Menschen an diesem traumhaften Strand.

Am weißen Strand, der von unzähligen Kokosnusspalmen gesäumt war, lagen wir in unserer Hängematte und haben einfach gar nichts getan. Es lohnt sich während der Flut hier zu sein, da man ansonsten ziemlich weit raus schwimmen muss.

White Beach bei Port Barton

Fürs erste genug Sonne getankt? Ortswechsel?

White Beach – der Name ist Programm! 

Der White Beach ist weitere 10 Minuten mit dem Roller entfernt. Hier angekommen, wirst du gebeten 25 Pesos Eintritt zu zahlen, da der Strand zu einem Resort gehört.

Der Strand ist sehr gepflegt und ruhig. Trotz der Zugehörigkeit zum Resort haben sich kaum Menschen hier her verirrt. Irgendwie komisch bei soviel Schönheit.

White Beach bei Port Barton

Also, alles von vorn. Hängematte aufhängen, reinlegen, den Wellen zuhören, wenn’s zu warm wird, schwimmen gehen & REPEAT. 

Was natürlich cool ist, wenn ein Resort und eine Strandbar in der Nähe sind: Mangoshakes sind nicht weit! Vorausgesetzt es gibt Strom. An den Stränden in und um Port Barton kann man es sich so richtig gut gehen lassen!

Strand von Port Barton

Pamuayan Falls

Den Wasserfall erreichst du nach einer zweistündigen Wanderung. In vielen Reiseführern steht, dass man die Tour mit einem Guide machen sollte aber es geht auch ohne. Der Weg ist  ausgeschildert und ein paar Menschen mit dem selben Plan sind hier auch unterwegs. Hinter dem “Greenview Resort” startet der Weg zum Wasserfall.

Der Pamuayan WasserfallEs lohnt sich, wenn du früh startest. Da ist es noch nicht so heiß und es ist nicht so viel los am Wasserfall. Denke daran, ausreichend Wasser mitzunehmen!

Uns haben die Wasserfälle nicht umgehauen. Sie sind schön aber wir haben z. B. auf Siquijor schönere gesehen. Spaß macht es trotzdem jedes mal wieder von einem Wasserfall zu springen 😉

Auf dem Rückweg hat es geregnet wie aus Eimern. Eine  philippinische Familie hat uns zu sich eingeladen, bis der Regen nachgelassen hatte. Sie sind der Überzeugung, dass es in Deutschland Pinguine gibt, weil es ja so kalt ist. Und ja…irgendwie kann ich die Argumentation jetzt nachvollziehen – zurück im kalten Deutschland.

Landschaft um Port Barton

Wir sind die coolsten, wenn wir cruisen!

Bevor wir nach Port Barton zurück sind, haben wir noch einen Abstecher in die Village nahe des Wasserfalls gemacht.

Dort waren wir gefühlt die einzig Weißen und wurden regelrecht angestarrt. Im Fluss lagen überall Kühe und die Kinder sind nackt auf der „Straße“ rumgehüpft. Und wie sollte es anders sein? Es hat wieder angefangen zu regnen.

Drei Kinder haben uns direkt zu sich in die Hütte gebeten und da saßen wir dann klitschnass mit 5 Kindern. Keines der Kinder hat Englisch gesprochen aber verstanden haben wir uns trotzdem irgendwie – mit Händen und Füßen. Sie haben uns ihre Kühe, Schweine, Hühner und Katzen gezeigt und dabei soviel Lebensfreude ausgestrahlt. Eine Begegnung, die uns in Erinnerung geblieben ist.


Islandhopping haben wir in Port Barton nicht gemacht, da wir das in El Nido machen wollten.. Sollten wir nochmal in Port Barton sein, wird das aber nachgeholt. Denn einerseits sind die Touren hier um einiges günstiger und andererseits nicht so überlaufen.

Cacayan Restaurant? Cacayan Restaurant!

Wenn ihr Lust auf einfaches aber leckeres Essen habt, dann besucht unbedingt das Cacayan!  Wir haben uns von oben nach unten durch die Speisekarte gefuttert und fanden alles so lecker!

Besonders gut ist das Shakshuka, die Curry’s und natürlich die Shakes.

Israelisches Frühstück im Cacayan Restaurant

Port Barton ist also vor allem deswegen Konkurrenz für El Nido, weil alles etwas ruhiger ist. Der kleine Ort ist weniger überlaufen und das Leben hier ist günstiger. Man kann ebenfalls Islandhopping machen oder an einem der Strände faulenzen und massenhaft Mangoshakes schlürfen.

Am besten du ziehst den Vergleich selbst und sagst uns dann, wie du die beiden Orte erlebt hast. Schau dir am besten auch gleich den Beitrag zu El Nido an.

Schön, dass du hier bist! Wir sind Julia & Matthias, wir lieben das Leben und erfüllen uns unseren Traum von Freiheit. Unsere Rucksäcke, eine Kamera und ein Herz voller Abenteuerlust und Neugierde sind stetige Begleiter auf der Reise ins Glück. Kommst du mit?

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